• Weltkarte
  • Atreia, Aions Welt, bildete ursprünglich eine Einheit, eine hohle Kugel, die durch einen großen Turm, den "Turm der Ewigkeit", zusammengehalten wurde. Tragischweise wurde Atreia durch eine Katastrophe, verursacht durch die Balaur, in zwei Teile getrennt und der Turm zerstört.

     

    Seit jenem Tag, teilt sich die Welt Atreia in zwei Halbkugeln, die von den Überresten des Turmes dürftig zusammengehalten werden. Die untere Ebene ist das Land Elysea, Heimat der Elyos, die obere ist Asmodae, Welt der Asmodier. Zwischen beiden Reichen breitet sich der Abyss aus, eine chaotische Zwischenwelt, deren Naturgesetze durch die Teilung des Globus und die damit zusammenhängende Zerstörung des Turms, völlig durcheinandergewirbelt wurden. Hier hausen auch die Balaur, die Erzfeinde des atreischen Volkes, die man lange Zeit für verschwunden hielt.

    Im Gegensatz zu anderen Fantasywelten, ist Atreias Aufbau also nicht nur horizontal, sondern im Ganzen zugleich auch vertikal. Tatsächlich sind zahlreiche Orte nur aus der Luft zu erreichen, weshalb Flügel für ihre Bewohner nicht wegzudenken sind. Tatsächlich bekommt man erst nach dem Aufstieg zum Daeva, einem geflügelten Unsterblichen, Zugang zur eigentlichen Welt und ihren Geheimnissen.

    Ursprünglich war der Turm der Ewigkeit der Garant für die Stabilität der zerbrechlichen Welt Aions und ebenso der Spender von Licht für deren Bewohner. Nach seiner Zerstörung bildet nun eine Sonne außerhalb Atreias die neue Lichtquelle. Aufgrund deren ungünstiger Position, kommt allerdings nur Elysea in den vollen Genuß ihrer Helligkeit, während Asmodae sich in beständiger Dunkelheit befindet. Das Volk der Asmodier hat sich über Jahrhunderte hinweg diesen Bedingungen angepasst, wodurch sich der große Unterschied zwischen deren Physis und der der Elyos erklärt.